BIOGRAFIE

Angela Zander-Reinert
1946
1968
ab 1977


in Hamburg geboren und aufgewachsen
Geburt einer Tochter
Studien bei Werner S. Freitag,
Otto Brügmann (Aquarelle in der Landschaft) und
bei Katherina Duwe (expressive Farbgebungen).
von 1996 bis 2007






2008
Seit 2000
Seit 2006
2008 & 2010
Studien unter Florian Köhler (Hamburg), Peter Keizer (Amsterdam),
Manfred Rademacher(Solingen), Annette Schröter (Leipzig),
Cornelius Völker (Düsseldorf) , Sybille Kroos (Düsseldorf) und
Andrea Bender (Düsseldorf) u.a.
an der Internationalen Sommerakademie der Hochschule Hamburg
"Pentiment"
Kunstakademie Bad Reichenhall, Stefan Heide (München)
wöchentlich regelmäßiges Aktzeichnen
Studienkolleg "Fragen der künstlerischen Konzeption" bei Martin Conrad
Kunstgeschichtliche Reise mit dem Zeichenstift durch Berliner Museen mit Martin Conrad

Studienreisen:
Burma, Indien, China, Island und Grönland

Ausstellungen:

2011
- Galerie am Michel, Hamburg, www.galerieammichel.de, Eröffnungrede
- PHOTO.KUNST.RAUM., Hamburg (G)
- Galerie Alejandro Gallo, Fundacion Cultural Gallo A.C., Guadalajara, Mexico
- Museo Miguel Aldana, Centro de Arte Moderno, Guadalajara, Mexico, Bilder ansehen

2010
- Galerie am Michel, Hamburg, www.galerieammichel.de, Eröffnungrede
- PHOTO.KUNST.RAUM., Hamburg (G)
- offenes Atelier im Rahmen einer Aktion mit dem "Kustraum Ahrensburg"
- Kominau IX , Augustinum Aumühle (G)

2009
- Bismarckstiftung Friedrichsruh, 21521 Friedrichsruh, Am Bahnhof 2 (E)
- Tagungshotel Hamburg, Oberer Landweg 27 (E)
- Galerie am Michel, Hamburg, (G)

2008

PHOTO.KUNST.RAUM.,Friedensallee 26, 22765 Hamburg (G)

2007

- Galerie am Michel, Hamburg (G)
- Forum Alstertal (G)

2006

- Rathaus Großhansdorf (E)
- mehrere Ausstellungen mit dem
  Kunstforum des UZA in Ahrensburg (G)

2003

- Studiogalerie Maschmann, Hamburg (G)

2001

- Auktionshaus Schwanke, Hamburg (E)

2000 - 2001

- Atelierausstellungen mit dem Bildhauer Bertram Gante

1980 bis 1983

erste Ausstellungen mit der "Hamburgischen Künstlerschaft"

(E) Einzelausstellung
(G) Gruppenausstellung

Die Malerei verstehe ich für mich als eine immerwährende Herausforderung.
Mich interessiert vor allem das Zusammenwirken der Farben, ihre Interaktion, an deren Entwicklung ich arbeite. Farben sind für mich ein sinnliches Erleben. Der Vorgang des Malens ist ein Prozess, der dieses wach hält. Das Arbeiten daran ist die Herausforderung, die mich immer wieder motiviert und inspiriert.

Zur Entdeckung anderer Farbsituationen reise ich viel. Das Reisen ist verbunden mit fremdartigen Licht- und Farbeindrücken und natürlich auch fremden Gerüchen, Gewohnheiten. Deshalb habe ich auch viele Bildmotive gemalt, die aufgrund von Reisen entstanden sind. Im Atelier kann ich das Erfahrene aus meinem Bewusstsein im Bild wieder erlebbar machen und intensiv nachempfinden.

Es geht mir in meinen Bildern um erlebte Wirklichkeiten und ihre Umformung im Bildprozess durch das Ausloten von Farbbezügen.
Dieses ist mir so wichtig, dass dahinter das Interesse an den Motiven zurück tritt.
Das Motiv ist lediglich eine Erinnerung an die erlebte Situation, der Anlass und der Einstieg ein Bild zu malen. Im Bild aber finden die Farben ihre eigene Entsprechungen und entwickeln sich losgelöst vom Motiv zu einer eigenen Wirklichkeit.

Zusätzlich arbeite ich mit der haptischen Oberfläche meiner Malerei, ihrer Materialität aus sinnlich cremiger Konsistenz und pastosen Farbauftrag. Das Gestalten von Farben ist mein direktes Interesse. Dadurch entsteht eine Spannung zwischen dem Material Farbe und der räumlichen Wirkung von Farbe, zwischen Fern- und Nahsicht auf meine Bilder.
Gleichzeitig ist es mein Ziel mit meiner Arbeit etwas für mich Neues entstehen zu lassen.